×

Nachricht

Failed loading XML...

suedwind 200Bonn. - Das SÜDWIND Institut hat am Donnerstag eine Studie zu Unternehmensgesprächen deutscher Nichtregierungsorganisationen herausgegeben. In einer Interviewreihe befragte SÜDWIND 18 in Deutschland ansässige Nichtregierungsorganisationen zu ihren Erfahrungen im Dialog mit Unternehmen.

Die Bilder von Greenpeace-Aktivisten auf Schornsteinen und an Bürohausfassaden sind in den Medien präsent. Sie zeigen die oft konfrontative, öffentlichkeitswirksame Kampagnenarbeit von Nichtregierungsorganisationen. Es gibt jedoch auch die in der Öffentlichkeit kaum bekannte Seite der stillen Diplomatie. So führen die meisten Nichtregierungsorganisationen seit Jahren Gespräche mit Unternehmen - sogenannte "Stakeholder-Dialoge", um auf diesem Weg auf Produktionsweisen, Arbeitsbedingungen oder Umweltrichtlinien in Kooperation mit den Firmen gemeinsam Einfluss zu nehmen. Über diese Dialoge und ihre Ergebnisse ist wenig bekannt, weil sie meist nicht in die Öffentlichkeit getragen werden.

In der von SÜDWIND durchgeführten Studie wird deutlich, was mögliche Gründe für NRO sein können, um solche Gespräche aufzunehmen oder sie abzulehnen. Was sind Erfolgsfaktoren für diese Stakeholder-Dialoge und wie können Erfolge gemessen werden? Was kann dazu führen, die Gespräche vorzeitig abzubrechen? Welche Grenzen haben Unternehmensgespräche und welche Möglichkeiten bieten sie?

Diesen Fragen geht die Studie auf den Grund und wertet zusätzlich eine Auswahl an wissenschaftlichen Studien zum Thema ‚Stakeholder-Dialoge‘ aus.

=> Südwind-Studie

Quelle: suedwind-institut.de


Back to Top