Stuttgart (epo). - "Brot für die Welt" setzt sich auf dem bevorstehenden Weltsozialforum in Porto Alegre (Brasilien) gemeinsam mit ihrem internationalen Partnernetzwerk für mehr soziale Gerechtigkeit ein. "Wir brauchen eine sozial verträgliche Globalisierung unter Einhaltung der Menschenrechte", forderte der Leiter des Teams Grundsatz und Entwicklung, Reinhard Koppe. "Nur so kann die Armut auf dieser Welt überwunden werden."

"Brot für die Welt" bietet am Freitag, 28. Januar, drei Veranstaltungen zum Thema Wasser an. Die Schwerpunkte dabei sind Wasser als öffentliches Gut und Menschenrecht, Alternativen zur Privatisierung der Wasserversorgung, die Diskussion über die Notwendigkeit einer UN-Konvention zum Recht auf Wasser. Eine vierte Veranstaltung beschäftigt sich damit, inwiefern die Regierungen des Nordens eine Mitverantwortung tragen für menschenrechtliche Konsequenzen ihrer Politik auf Bürger anderer Staaten. Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit Partnern aus Ghana, den Philippinen, Indien, Costa Rica und El Salvador gestaltet.

Insgesamt werden beim Weltsozialforum in Porto Alegre vom 26. bis 31. Januar mehr als 100.000 Delegierte von Kirchen, sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen erwartet. Unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" stehen etwa 2.000 Seminare, Workshops und Podiumsdiskussionen auf dem Programm.

In Stuttgart wird das Weltsozialforum von dem Festival "Stuttgart Open Fair" begleitet. Am Freitag, 28. Januar, finden auf dem Stuttgarter Marktplatz Interviews, Workshops und Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Aspekten des gerechten Welthandels statt. "Brot für die Welt" organisiert einen Workshop zum Thema Grüner Gentechnik und ihre Auswirkungen auf Landwirtschaft und Verbraucher in Deutschland und weltweit. Außerdem lädt die Entwicklungsorganisation an einen Stand auf den "Weltstadtmarkt" ein. Zudem gibt es eine Live-Schaltung nach Porto Alegre, wo unter anderem auch "Brot für die Welt"-Mitarbeiter befragt werden.

"Brot für die Welt"


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