Humanitäre Hilfe

misereorAachen. - Mindestens 700.000 Menschen der muslimischen Minderheit der Rohingyas sind seit Ende August vor Gewalt aus ihrem Heimatland Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen. Die ständig wachsenden Flüchtlingscamps drohen längerfristig zu einem der größten Slums der Welt zu werden. Hinzu kommt die Sorge, dass der anstehende Winter die Situation der Menschen verschlimmern könnte. MISEREOR stockt die Nothilfe für die Flüchtlinge deshalb um weitere 375.000 Euro auf.

Berlin. - Am 15. Tag der Blockade der See-, Luft- und Landwege in den Jemen hat eine Gruppe von Hilfsorganisationen zum wiederholten Mal die Gleichgültigkeit der internationalen Staatengemeinde angeklagt. Anlässlich der massiven humanitären Krise im Jemen müssten die Grenzen umgehend wieder komplett geöffnet werden, forderten am Dienstag aus Deutschland  unter anderem CARE, Oxfam, ADRA, Aktion gegen den Hunger, Ärzte der Welt, Handicap International und World Relief Deutschland.

jemen lageBerlin. - Eine Koalition von Hilfsorganisationen im Jemen hat die anhaltende Blockade von überlebenswichtigen humanitären und kommerziellen Lieferungen durch die von Saudi Arabien geführte Koalition angeprangert. Zu den Unterzeichnern des am Freitag veröffentlichten Aufrufs zählen 14 Organisationen, darunter CARE, Save the Children, ADRA, Aktion gegen den Hunger und Handicap International.

jemen lageBerlin. - Anlässlich der temporär geschlossenen Landesgrenzen im Jemen hat sich ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Save the Children, stark besorgt gezeigt. Die Organisationen fordern, dass Hilfsgüter schnellstmöglich wieder verteilt werden können.

behBerlin. - Die Verwundbarkeit der Länder weltweit gegenüber extremen Naturereignissen ist geringer geworden. Die Menschen sind im Durchschnitt besser für Naturgefahren wie Wirbelstürme oder Erdbeben gerüstet als noch vor fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis hat die Gesamtanalyse des WeltRisikoIndex der Jahre 2012 bis 2016 geführt. Das Bündnis Entwicklung Hilft stellte seinen neuen WeltRisikoBericht am Donnerstag im Rahmen einer Fachtagung in Berlin vor. 

knh 122Duisburg. - Die Kindernothilfe unterstützt die geflüchteten Rohingya-Familien im Süden von Bangladesch mit zunächst 250.000 Euro. "Viele geflüchtete Familien kommen inzwischen nicht mehr in den Camps unter, sondern errichten Unterkünfte dort, wo es vorübergehend möglich ist", erklärte Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. "Vor allem die Kinder brauchen sauberes Trinkwasser, Nahrung, Hygieneartikel und medizinische Versorgung."

uno fluechtlingshilfeBonn. - Mehr als 603.000 Rohingya sind zwischen dem 25. August und dem 22. Oktober aus Myanmar in Bangladesch angekommen. Die Gesamtzahl der Rohingya, die jetzt im Distrikt Cox's Bazar im südöstlichen Bangladesch leben, liegt damit bei mehr als 900.000. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) wird in den nächsten Wochen voraussichtlich die Eine-Million-Grenze überschritten. 

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