Afrika

gfbv 200Göttingen. - Bei schweren Auseinandersetzungen zwischen Oromo-Demonstranten, Polizei und Militär sind in Äthiopien in den vergangenen sieben Tagen mindestens 350 Zivilisten und 200 Sicherheitskräfte getötet worden. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unter Berufung auf Augenzeugen berichtet.

deutsche zusammenarbeitBerlin. - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Sonntag zu einer dreitägigen Reise nach Afrika aufgebrochen. Die Kanzlerin besucht die drei Staaten Mali, Niger und Äthiopien. Im Mittelpunkt der Reise stehen nach Angaben des Bundeskanzleramtes neben der Entwicklung die Zusammenarbeit im Bereich Flucht, Migration und Rückführung.

gfbv 200Göttingen. - Kurz vor dem Staatsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr politisches Engagement für Frieden in dem westafrikanischen Staat und ein schlüssiges Gesamtkonzept für den dortigen Bundeswehr-Einsatz gefordert. "Händeschütteln mit Soldaten ersetzt kein Konzept für eine dauerhafte Stabilisierung des Landes und für einen nachhaltigen Frieden", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag davor gewarnt, die Gewalt in Äthiopien nicht zu verharmlosen. Die Organisation spricht von einem Massenmord an den Oromo. "Das tragische Ende des Erntedankfests der Oromo markiert eine Zäsur", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Behörden Äthiopiens vorgeworfen, die Zahl der Todesopfer zu verschleiern, die bei der Niederschlagung von Protesten beim Erntedankfest der Oromo am Sonntag ums Leben kamen. "Die von der Regionalregierung Oromias genannte Zahl von 52 Todesopfern ist nicht glaubwürdig, da Augenzeugen über deutlich mehr Todesfälle berichteten", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.

ai orgBerlin. -  Sudanesische Regierungstruppen haben wiederholt Waffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich dabei um chemische Waffen. Dies haben Recherchen von Amnesty International ergeben. Demnach führten Regierungstruppen seit Januar 2016 im Sudan mindestens 30 Angriffe durch, bei denen wahrscheinlich Chemiewaffen zum Einsatz kamen - zuletzt am 9. September 2016.

kongo dr 100Berlin. - Die gewaltsamen Ausschreitungen in der DR Kongo am 19. September haben über 30 Tote und etliche Verletzte gefordert und führten zu unzähligen Festnahmen.  Das Ökumenische Netz Zentralafrika hat am Mittwoch an die Bundesregierung appelliert, ihre diplomatischen Beziehungen zur DR Kongo zu nutzen und deutliche Zeichen sowohl gegen die eskalierende Gewalt als auch die Einschränkungen der Versammlungs,- Meinungs- und Pressefreiheit zu setzen.

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