woche der umwelt 2016 720

Berlin. - Noch bis zum 30. September läuft die Suche nach den innovativsten und besten Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekten für die "Woche der Umwelt", zu der Bundespräsident Joachim Gauck in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 7. und 8. Juni 2016 in seinen Berliner Amtssitz einlädt. Rund 170 Unternehmen, Forschungsinstitute, Vereine und Verbände können während der zweitägigen Leistungsschau im Park von Schloss Bellevue Ideen und Projekte präsentieren.

Berlin. - Der globale Erdüberlastungstag ist in diesem Jahr bereits am 13. August und damit noch einmal sechs Tage früher als im Vorjahr: Ab diesem Tag sind die nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr verbraucht. Aktivisten von INKOTA, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend (NAJU), FairBindung, PowerShift, der Christlichen Initiative Romero und der Kampagne Stop Mad Mining kündigen für den 13. August eine Aktion vor dem Kanzleramt an, um den übermäßigen Ressourcenverbrauch Deutschlands anzuprangern und fordern die Bundesregierung auf, sich für eine zukunftsfähige und gerechte Ressourcenpolitik einzusetzen.

greenpeace neu 200Tokio. - Die japanische Regierung plant Tausende Menschen in die Umgebung von Fukushima zurück zu zwingen, obwohl diese noch immer stark verstrahlt ist. Die Radioaktivität in der Umgebung ist auch vier Jahre nach der Reaktorkatastrophe teilweise noch so hoch, dass eine Rückkehr der Menschen in ihre Häuser nicht zu verantworten ist. Das haben Messungen der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace ergeben.

papst enzyklika umweltBerlin. -  Die am Donnerstag veröffentlichte Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus, in der er entschieden gegen die globale Erderwärmung und die fossile Energieerzeugung vorgeht, wurde von zahlreichen Vertretern aus Zivilgesellschaft und Politik begrüßt. Die Enzyklika zeigt, dass der Papst den Kampf gegen Armut mit der Abwendung eines gefährlichen Klimawandels verknüpft.

Greenpeace protestiert gegen die Ölförderung durch Shell in der Arktis. Foto: Greenpeace

Hamburg. - Aktivisten von Greenpeace haben am Montag eine Ölplattform von Shell im Nordpazifik geentert, die derzeit mit einem 225 Meter langen Spezialschiff in die Arktis geschleppt wird. Die Umweltschützer protestieren mit der Aktion 1.500 Kilometer nordwestlich von Hawaii gegen die Ölausbeutung in der Arktis.

umweltbewusstsein2014 720

Berlin. - Immer mehr Befragte sehen den Umwelt- und Klimaschutz als Teil der Lösung für Zukunftsaufgaben, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. Das belegt die neue Umweltbewusstseinsstudie von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA), die am Montag in Berlin vorgestellt wurde.

global divestment day 720
Berlin. - Die Organisation Facing Finance hat Bankkunden am Donnerstag dazu aufgerufen am Global Divestment Day (13./14. Februar), Kreditinstituten, die von klimazerstörenden Investments profitieren, Vermögen bzw. Einlagen zu entziehen und nachhaltige Anlageformen zu bevorzugen. Divestment statt Investment. Geschäfte, die dem Klima und der Umwelt schaden, sollten sich finanziell nicht mehr lohnen.

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