forumue_100Berlin. - Ob in Deutschland, in China oder den USA: Der Strukturwandel hin zu einer "Green Economy" ist bereits in vollem Gange. China hat Deutschland als Weltmarktführer bei der Windenergie abgelöst, Indien baut die Solarenergie massiv aus, die USA wollen innerhalb von zehn Jahren fünf Millionen "green jobs" schaffen. Doch was sich "grün" gibt, ist mitunter nur "greenwashing". Eine Konferenz in Berlin widmet sich jetzt der "Green Economy".
unicef_fdj_ghana_loeffelbein_100Berlin. - Der 30-jährige deutsche Nachwuchsfotograf Kai Löffelbein ist Sieger des diesjährigen internationalen Wettbewerbs "UNICEF-Foto des Jahres". Das Siegerbild zeigt einen Jungen auf der Giftmüllhalde Agbogbloshie in der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra. Umgeben von hochgiftigen Dämpfen und Elektroschrott aus dem Westen hält der Junge das Skelett eines Bildschirms in die Höhe.
nexus_konf_80Bonn. - Die steigende Nachfrage nach Energie, Nahrung und sauberem Wasser wird die ohnehin schon schwelende Ressourcenkrise noch weiter verschärfen. Davor warnt die Umweltschutzorganisation WWF anlässlich der am Mittwoch in Bonn beginnenden internationalen Vorbereitungskonferenz für den Rio+20-Gipfel im kommenden Jahr. Die Konferenz trägt den Titel "Bonn2011 Conference Water, Energy and Food Security Nexus - Solutions for the Green Economy".
tropenwald_blatt_brasilien_1991_kb_100Bonn. - In Bonn hat am Dienstag die Konferenz "Contributions of Forests to a Green Economy" begonnen. Bis zum 7. Oktober beraten dort rund 120 Experten aus über 50 Ländern über den Beitrag von Wäldern zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum. Die Ergebnisse der Konferenz sollen in die Arbeit der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung einfließen.
mobilitaetswoche_eu_100Berlin. - Zum zehnten Mal findet die Europäische Mobilitätswoche (EMW) statt. Unter dem Motto "Alternative Mobilität" sind vom 16. bis 22. September Verkehr und Energie die Schwerpunktthemen. Die Europäische Kommission lädt alle Kommunen ein, sich an der EMW zu beteiligen und für nachhaltige Mobilität zu werben.
klimastudie_overshoot_2011Berlin. - Am 21. August sind die ökologischen Ressourcen des gesamten Jahres 2011 bereits verbraucht. Das ergeben Berechnungen des ökologischen Fußabdrucks, die das Global Footprint Network anstellt. Der sogenannte "Earth Overshoot Day" ist der Tag, an dem die ökologische Regenerationsfähigkeit des Planeten erschöpft ist und die Menschheit von der Überausbeutung der Erde lebt. Der Klimawandel ist eine der gravierendsten Auswirkungen davon, dass der Mensch die natürlichen Belastungsgrenzen der Erde überschreitet. Welche gravierenden Auswirkungen das vor allem für Kinder hat, zeigt die neue Studie von terre des hommes und Germanwatch: "Sonnige Zukunftsaussichten? Klimawandel, Wasser und die Rechte von Kindern und zukünftigen Generationen".
rioplus20_150Berlin. - 20 Jahre nach der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro wollen die Vereinten Nationen 2012 eine Bilanz der seither erreichten Ergebnisse ziehen. Ein Jahr vor dieser "Rio+20"-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung (UNCSD) haben jetzt 13 hochrangige Experten aus sieben Ländern ihre Regierungen in einem gemeinsamen Statement aufgefordert, konkrete Gipfel-Entscheidungen vorzubereiten. Der Gipfel dürfe nicht nur leere Versprechungen bringen, fordern die Wissenschaftler.
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