Entwicklung

care neuBonn. - Heftige Kämpfe im Norden der syrischen Region Idlib haben in den letzten Wochen mehr als 100.000 Menschen zu Flüchtlingen gemacht. Die internationale Hilfsorganisation CARE stockt ihre Mittel auf, um rund 25.000 Menschen mit Nothilfe zu erreichen. CARE appellierte am Donnerstag dringend an alle Konfliktparteien, den humanitären Zugang sicherzustellen und Zivilisten nicht zur Zielscheibe zu nehmen.

bmz 100Berlin. - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zeigt auf der am Freitag (19. Januar) beginnenden Internationalen Grünen Woche Berlin 2018, dass jeder Mensch mit seinem täglichen Einkauf etwas gegen Hunger tun kann. Weltweit hungern mehr als 800 Millionen Menschen, zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt.

jemen lageBerlin. - 17 in Jemen tätige Hilfsorganisationen haben am Mittwoch die komplette und bedingungslose Öffnung des Hafens von Hudaydah gefordert, damit die Menschen endlich wieder uneingeschränkten Zugang zu Nahrung und Treibstoff erhalten. Im November 2017 hatte die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition alle jemenitischen Häfen im Roten Meer blockiert, was zu einem dramatischen Versorgungsnotstand führte. Am 20. Januar endet eine auf 30 Tage befristete Aussetzung der Blockade.

venro Berlin. - Starke Kritik hat der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) am Ergebnis der Sondierungsverhandlungen von CDU, CSU und SPD geübt. Der Etat für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe enttäusche auf ganzer Linie und bleibe weit hinter den Verpflichtungen der Bundesrepublik zurück, erklärte der Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen.

bmz Berlin. - In Berlin ist am Freitag das neue Frauennetzwerk "Women in Global Health – Germany" vorgestellt worden. Es soll Frauen in Führungspositionen im Bereich der globalen Gesundheit stärken. Denn gerade in dem stark von weiblichen Fachkräften geprägten Gesundheitsbereich seien die Führungspositionen überwiegend von Männern besetzt, erklärte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

whh Berlin. - Die Welthungerhilfe hat die Verhandlungspartner von CDU, CSU und SPD in Berlin aufgefordert, die nachhaltigen Entwicklungsziele bei derzeit stattfindenden Sondierungsgesprächen nicht zu vergessen. Im Programm einer zukünftigen Bundesregierung sollten ausreichend Mittel vorhanden sein, um die international vereinbarten Ziele im Rahmen der Agenda 2030 umsetzen zu können, erklärte die Hilfsorganisation am Donnerstag.

oneBerlin. - Derzeit verhandeln die Spitzen von CDU, CSU und SPD über die formelle Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Bisher dringen wenig Informationen aus dem Kreis der Verhandelnden. Es gibt allerdings Anlass zur Sorge, dass die Union und SPD bei der Entwicklungszusammenarbeit hinter den Verhandlungsergebnissen der "Jamaika-Verhandlungen" zurückfallen. Deshalb hat ONE die VertreterInnen von Union und SPD an ihre entwicklungspolitischen Versprechen erinnert. Zudem wird den TeilnehmerInnen der Artikel ONE übergeben. Dies ist ONEs zentraler Aufruf für eine starke deutsche Entwicklungszusammenarbeit, den über 15.600 BürgerInnen und 38% der Bundestagsabgeordneten unterzeichnet haben.

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