Entwicklung

kompass 2030 Entwicklungspolitik2017Berlin. - Als Vorreiter für eine gerechte Weltordnung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 hat die amtierende Bundesregierung bisher keine gute Figur gemacht. Das haben die Hilfsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes am Freitag kritisiert und ihren Bericht "Kompass 2030" vorgestellt.

jemen lageBerlin. - Anlässlich der temporär geschlossenen Landesgrenzen im Jemen hat sich ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Save the Children, stark besorgt gezeigt. Die Organisationen fordern, dass Hilfsgüter schnellstmöglich wieder verteilt werden können.

germanwatch Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat begrüßt, dass die G7-Gesundheitsminister in der Abschlusserklärung ihres Treffens in Mailand die Bedeutung des Klimaschutzes anerkannt haben. "Das Kommuniqué aller sieben Gesundheitsminister sagt deutlich: Die globale Klimakrise verstärkt Gesundheitsrisiken - deswegen müssen die Staaten gemeinsam handeln", sagte Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. 

cop23Bonn. - Die Bundesregierung hat zum Auftakt der Bonner Weltklimakonferenz am Montag angekündigt, Entwicklungsländer mit weiteren 100 Millionen Euro bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Das Bundesumweltministerium sagte 50 Millionen Euro für den Anpassungsfonds zu. Das Entwicklungsministerium (BMZ) gibt 50 Millionen Euro in den "Least Developed Countries Fund (LDCF)", der gezielt die ärmsten Länder bei der Klimaanpassung unterstützt. 

unesco enParis. - Im Jahr 2017 gab es weltweit bisher 61 Blockaden des Internets, so genannte Shutdowns, durch Regierungen. Das sind mehr als dreimal so viele Internetsperren wie noch im Jahr 2015. Das hat der UNESCO-Bericht "Weltweite Trends – Meinungsfreiheit und Medienentwicklung" festgestellt, der am Montag am UNESCO-Hauptsitz in Paris vorgestellt wurde.

behBerlin. - Die Verwundbarkeit der Länder weltweit gegenüber extremen Naturereignissen ist geringer geworden. Die Menschen sind im Durchschnitt besser für Naturgefahren wie Wirbelstürme oder Erdbeben gerüstet als noch vor fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis hat die Gesamtanalyse des WeltRisikoIndex der Jahre 2012 bis 2016 geführt. Das Bündnis Entwicklung Hilft stellte seinen neuen WeltRisikoBericht am Donnerstag im Rahmen einer Fachtagung in Berlin vor. 

knh 122Duisburg. - Die Kindernothilfe unterstützt die geflüchteten Rohingya-Familien im Süden von Bangladesch mit zunächst 250.000 Euro. "Viele geflüchtete Familien kommen inzwischen nicht mehr in den Camps unter, sondern errichten Unterkünfte dort, wo es vorübergehend möglich ist", erklärte Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. "Vor allem die Kinder brauchen sauberes Trinkwasser, Nahrung, Hygieneartikel und medizinische Versorgung."

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