Entwicklung

aerzte der weltMünchen. - Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags haben die Ärzte der Welt die Bundesregierung und die Krankenversicherungen am Freitag aufgefordert, schärfer gegen Wucherpreise bei lebensrettenden Medikamenten vorzugehen.

misereorAachen. - Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR hat im Jahr 2016 insgesamt 202 Millionen Euro für seine weltweite Projekt- und Lobby-Arbeit einsetzen können. Dabei sind die öffentlichen Mittel aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter gestiegen. An Spenden und Kollekten nahm MISEREOR im vergangenen Jahr 53,2 Millionen Euro ein, berichtete das Hilfswerk am Donnerstag.

jemen Aden. - Von 28 Millionen Einwohnern im Jemen sind derzeit rund 17 Millionen auf Ernährungshilfe angewiesen. Davon sind 3,3 Millionen akut von Hunger bedroht. Rund 1.900 Menschen sind im Verlauf einer Cholera-Epidemie gestorben. Die Direktoren des World Food Programme (WFP), des UN Kinderhilfswerks (UNICEF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) machen sich derzeit vor Ort ein Bild von der humanitären Krise. In einer gemeinsamen Erklärung berichteten sie am Mittwoch von der "schlimmsten Cholera-Epidemie der Welt inmitten der größten humanitären Krise der Welt".

aggeTübingen. - Wie können Patienten durch den richtigen Einsatz von Antibiotika besser vor Infektionen geschützt werden? Wie verbreiten sich Krankenhauskeime und wie kann das im Klinikalltag verhindert werden? In einem Blended learning-Pilotprojekt der Akademie für Globale Gesundheit und Entwicklung (AGGE) und des Christlichen Gesundheitsnetzwerks in Liberia werden Fachkräfte an liberianischen Krankenhäusern jetzt zu Infektionsschutz und Antibiotika-Resistenzen geschult

aertze o gBerlin. -  Noch immer sind hunderttausende Menschen infolge des bewaffneten Konfliktes im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias nahezu vollkommen von humanitärer Hilfe abhängig. Während der Regenzeit, die noch bis August andauert, drohten einige Gebiete zusätzlich komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu werden, warnt die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.

bmz Berlin. - In der Region um Syrien, in Afrika und anderen Teilen der Welt haben Millionen Geflüchtete Schutz gefunden. Die Gemeinden, die die Menschen aufnehmen, stoßen dadurch aber oft an ihre Belastungsgrenze: Es fehlt an Unterkünften und Arbeitsmöglichkeiten, die Schulen haben nicht genug Platz für alle Kinder, Wasser und Nahrungsmittel werden knapp. Das Entwicklungsministerium (BMZ) hat deshalb sein Engagement vor Ort seit Beginn der Legislaturperiode deutlich ausgebaut. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als drei Milliarden Euro für den Bereich Flucht und Entwicklung eingesetzt.

oxfamBerlin. - Niemals zuvor sind auf der Welt so viele Menschen in einem einzigen Jahr an Cholera erkrankt, wie derzeit im Jemen. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat am Freitag darauf hingewiesen, dass der Cholera-Ausbruch in dem seit über zwei Jahren von Krieg geplagten Land mit mehr als 360.000 Verdachtsfällen innerhalb von drei Monaten die bisher schlimmste Epidemie in Haiti 2011 (340.311 Verdachtsfälle in einem Jahr) übertrifft.

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