Entwicklung

bmz Berlin. - Anlässlich des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der am 12. Februar von den Vereinten Nationen begangen wird, hat Entwicklungsminister Gerd Müller die Zwangsrekrutierung von Kindern und Jugendlichen als "verabscheuungswürdige Menschenrechtsverletzung" verurteilt. Immer noch würden weltweit rund 250.000 Minderjährige von Armeen und bewaffneten Gruppen zu Gräueltaten gezwungen oder sexuell missbraucht.

bmz Berlin. - Ein schnelles Einsatzteam deutscher Gesundheitsexperten ist am Freitag nach Benin aufgebrochen, um das Land beim Kampf gegen einen befürchteten schweren Ausbruch des Lassa-Fiebers zu unterstützen. Das hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin mitgeteilt. 

venro Berlin. - Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wird die Umsetzung der Agenda 2030 und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung als Maßstab des Regierungshandelns bezeichnet. "Dies ist aus entwicklungspolitischer Sicht sehr zu begrüßen", erklärte Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO). Es reiche allerdings nicht aus, die Agenda 2030 und die nationale Nachhaltigkeitsstrategie auf die Entwicklungs- und Umweltpolitik zu reduzieren. 

germanwatch 150Berlin. - "CDU, CSU und SPD erheben die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Pariser Klimaziele zum Leitprinzip des Regierungshandelns - aber sie versäumen die Chance, die Ernsthaftigkeit mit klaren Rahmensetzungen zu untermauern, da zentrale Umsetzungsmaßnahmen erst nächstes Jahr beschlossen werden sollen." Dieses zwiespältige Fazit hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zu den Klima-, Menschenrechts-, Agrar- und Entwicklungsthemen im Koalitionsvertrag gezogen. 

unesco deBonn. - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen 2018 bereits zum dritten Mal Initiativen zur erfolgreichen Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Bis zum 15. Mai 2018 können sich Netzwerke, Lernorte und Kommunen bewerben, die Bildung für nachhaltige Entwicklung ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Gefragt sind KiTas, Schulen, Unternehmen, Vereine oder Universitäten, Netzwerke, Lernregionen oder Bildungslandschaften mit innovativen Ideen für mehr Nachhaltigkeit.

dsw neuHannover. - Rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen weltweit sind von Genitalverstümmelung betroffen. Die massive Menschenrechtsverletzung ist in rund 30 Ländern vor allem Afrikas und des Mittleren Ostens, aber auch Asiens verbreitet. Die Mädchen sind bei dem Eingriff meist nicht einmal 15 Jahre alt. Darauf hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Internationalen Tages gegen Genitalverstümmelung am 6. Februar aufmerksam gemacht.

bmz Berlin – Zum Internationalen Tag zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung am 6. Februar hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) dazu aufgerufen, diese frauenverachtende Tradition zu durchbrechen. Besonders weit verbreitet ist die Genitalverstümmelung im westafrikanischen Guinea, wo das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) jetzt ein Gesundheitsprogramm gegen Genitalbeschneidung unterstützt.

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