Wirtschaft

bmzTriesdorf. -  25 junge Agrar-Fachkräfte aus Afrika werden künftig die Chance haben, an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in einem Postgraduiertenkurs ihr Wissen über "Wertschöpfungsketten in der Agrarwirtschaft" zu vertiefen. Das hat das BMZ am Montag mitgeteilt. 

Berlin. - Die GRÜNE LIGA Berlin präsentiert am 11. und 12. September in Berlin auf der International Urban Farming Conference 2017 mehr als 70 Projekte städtischer Landwirtschaft aus fünf Kontinenten. Knapp 200 Teilnehmer, darunter Vertreterinnen und Vertreter von NGOs, Kommunen und urbane Gärtner bekommen auf der Konferenz die Gelegenheit, politische Rahmenbedingungen zu diskutieren und sich zu vernetzen.

fairtrade Köln. - TransFair hat die zukünftige Bundesregierung aufgefordert, die Kaffeesteuer für fair gehandelten Kaffee abzuschaffen und so den nachhaltigen Konsum zu fördern. Eine entsprechende Petition, die sich an die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Bundestagswahl richtet, wurde jetzt gestartet. Bis zum Coffee Fairday am 29. September will TransFair mindestens 50.000 Unterschriften sammeln und diese an die neue Bundesregierung überreichen.

bmzBerlin. - Deutschland baut seine handelspolitische Unterstützung für Entwicklungsländer aus. Das hat die Bundesregierung am Mittwoch beschlossen. Gerade Entwicklungsländer brauchen Unterstützung, wenn es darum geht, die rechtlichen Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO) umzusetzen.

oxfamBerlin. - Eine breite Mehrheit der Deutschen erwartet von der künftigen Bundesregierung schärfere Maßnahmen gegen Steuertricks von Konzernen. Das ist aus einer repräsentativen Umfrage hervorgegangen, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar EMNID im Auftrag von Oxfam Deutschland durchgeführt hat. Oxfam fordert die zur Bundestagswahl antretenden Parteien auf, sich klar zum Thema Steuervermeidung zu positionieren.

amerika 21Washington. - Die erste fünftägige Runde der Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) ist ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Geeinigt haben sich die Vertreter Kanadas, Mexikos und der USA auf einen "beschleunigten und umfassenden Verhandlungsprozess", der das Abkommen an die "Standards des 21. Jahrhunderts" anpassen soll, berichtete amerika21 am Freitag.

suedwind 100Bonn. - Mehr als fünf Millionen Familien leben weltweit vom Kakaoanbau. Doch nur wenige von ihnen verdienen mit dem Anbau von Kakao ein existenzsicherndes Einkommen. Derzeit spitzt sich die Situation für viele Bäuerinnen und Bauern im Kakaosektor sogar noch weiter zu: Der Kakaopreis ist dramatisch gesunken. Für die meisten Familien bedeutet dies ein Auskommen mit weniger als einem Euro pro Kopf am Tag. Das SÜDWIND-Institut hat daher eine weitere Studie über den Kakaosektor vorgestellt, in der untersucht wird, ob in anderen Sektoren bereits erprobte Geschäftsmodelle wie Vertragsanbau, Versicherungssysteme und flexible Prämien dazu genutzt werden können, um die Situation der Bäuerinnen und Bauern im Kakaosektor zu verbessern.

Back to Top