USA

handicapMünchen. - Handicap International hat die aktuellen Einsätze von Landminen durch Myanmar an der Grenze zu Bangladesch verurteilt. Diese Waffen, die fast ausschließlich Zivilisten töten und verletzen, sind seit 20 Jahren durch den Ottawa-Vertrag verboten, der bis heute von 163 Staaten unterzeichnet wurde. Handicap International forderte die Regierung von Myanmar am Montag auf, die Anwendung dieser barbarischen Waffen sofort einzustellen und appellierte an die internationale Gemeinschaft, den jüngsten Einsatz deutlich zu verurteilen und auf die Regierung Myanmars Druck auszuüben, diese Waffen endlich aufzugeben.

amerika 21New York. - Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen haben linksgerichtete Politiker aus Lateinamerika und der Karibik mit harscher Kritik reagiert. In seiner Rede hatte Trump die venezolanische Staatsführung als "korruptes Regime" bezeichnet.

misereorAachen. - Vor dem umstrittenen Unabhängigkeits-Referendum der kurdischen Autonomiegebiete am 25. September hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR von der deutschen Bundesregierung gefordert, ein besonderes Augenmerk auf die Überwindung der gesellschaftlichen Gräben und den Schutz von Minderheiten in der Region zu richten. 

zfd Bonn. - Wie entscheidend Gewaltprävention und zivilgesellschaftliche Arbeit in Friedensprozessen sind, zeigt der Zivile Friedensdienst anlässlich des Weltfriedenstages der Vereinten Nationen (21. September) am Beispiel von Kolumbien. In der Region Chocó gelingt es durch die Wiederbelebung einer interethnischen Kommission, Gewalt einzudämmen und Konflikte friedlich zu regeln. Die Zusammenarbeit führte sogar dazu, dass die Anliegen der ethnischen Minderheiten als "Capítulo Étnico" in das Friedensabkommen von 2016 eingingen.

amerika 21Caracas. -  In Venezuela könnte es nach mehreren Anläufen nun doch zu nachhaltigen politischen Gesprächen zwischen Regierung und Opposition kommen - auch durch die Unterstützung aus der Region. Am Freitag hat in diesem Zusammenhang der Vorstand des Parlaments der Mercosur-Staaten Venezuela besucht, berichtete amerika21 am Montag,

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Verbot der Biafra-Bewegung Indigenous People of Biafra (IPOB) in Nigeria kritisiert und vor neuer Gewalt im Südosten des Landes gewarnt. "50 Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra haben Nigerias Armee und Staatsführung nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Wie damals setzen sie auch heute wieder auf brachiale Gewalt, um Biafra-Aktivisten einzuschüchtern und zu kriminalisieren", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

fianBerlin. - Eine Delegation aus 30 Menschenrechts-, Entwicklungs-, und LandexpertInnen hat im September im Nordosten Brasiliens umfassende Schäden durch Soja-Monokulturen und Landgrabbing dokumentiert. Die von der „"Caravana Matopiba" angehörten Betroffenen in den Gemeinden Melancias, Baixão Fechado, Sete Lagoas, Brejo das Meninas und Santa Fé berichten von Wasserknappheit, Abholzungen, Pestizid-Verschmutzungen und schweren Gesundheitsschäden.

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