Humanitäre Hilfe

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Berlin. - Die entwicklungspolitische Organisation ONE hat am Dienstag die Plattform MOVEMENT gestartet. MOVEMENT ist ein Daten-Tracker, der Regierungen und Geber dabei unterstützen soll, fundierte Entscheidungen treffen zu können, wie sie den 65 Millionen vertriebenen Menschen und ihren Gastländern effektiv helfen können. Der Tracker zeige auch, dass eines der größten Hindernisse für die humanitäre Hilfe der Mangel an verlässlichen Daten ist.

buendnis entwicklung hilftBerlin. -  24,2 Millionen Menschen mussten 2016 innerhalb ihres Landes vor plötzlich eintretenden extremen Naturereignissen wie Überschwemmungen, Wirbelstürmen oder Erdbeben flüchten. Damit haben extreme Naturereignisse 3,5-mal mehr Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht als Gewalt und Kriege. Das ist das Ergebnis des Global Report on Internal Displacement. Das Bündnis Entwicklung Hilft hat daher am Montag an die internationale Staatengemeinschaft appelliert, wirksame Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge zu ergreifen.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ärzte ohne Grenzen hat wenige Tage vor dem Weltflüchtlingstag die verheerende EU-Flüchtlingspolitik kritisiert. "Gut ein Jahr nach dem Türkei-Deal kann die wachsende Zahl von Flüchtenden nicht mehr auf die Solidarität der EU und ihrer Mitgliedsstaaten zählen", sagte Florian Westphal, Geschäftsführer der deutschen Sektion der internationalen Hilfsorganisation, am Mittwoch bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2016 in Berlin.

venro 200Berlin. - Anlässlich der G20-Afrikakonferenz in Berlin hat VENRO am Montag von der Bundesregierung und der G20 gefordert, den Kampf gegen die Hungersnot und die humanitäre Krise in Afrika mit mehr Geld zu unterstützen. Notwendig sei darüber hinaus ein Politikwechsel mit gerechteren Wirtschaftsbeziehungen zu Afrika und ein Stopp von Waffenlieferungen in Krisenregionen.

unicef Köln. - Wegen der schweren Hungerkrisen in mehreren afrikanischen Ländern sowie im Jemen ist das Leben von Millionen von Kindern in akuter Gefahr. Nach neuesten Schätzungen von UNICEF werden rund zwei Millionen Kinder am Horn von Afrika, im Südsudan, in der Tschadsee-Region und im Jemen bis Ende des Jahres lebensbedrohlich mangelernährt sein. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtete eine Botschaft an die Bundesbürger und rief zu Spenden für die in den Hungergebieten Afrikas tätigen Organisationen auf.

gemeinsam für afrikaBerlin. - Vor der größten humanitären Katastrophe seit Gründung der Vereinten Nationen warnt das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA, ein Zusammenschluss von 22 deutschen Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Mehr als 23 Millionen Menschen sind derzeit in den Ländern Ostafrikas und in Nigeria akut vom Hungertod bedroht. Ohne Hilfe sei ein Massensterben unausweichlich, sorgen sich GEMEINSAM FÜR AFRIKA wie auch die Vereinten Nationen.

Berlin. - Die gegenwärtige Hungerkrise in Ostafrika offenbart in dramatischer Weise das Versagen der internationalen Gemeinschaft, Warnzeichen für humanitäre Krisen wahrzunehmen und rechtzeitig Präventionsmaßnahmen einzuleiten. Das haben Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe in einem gemeinsamen Statement anlässlich ihrer Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" erklärt. "Ohne katastrophale Bilder fehlt offenbar der Wille der humanitären Geber, frühzeitig auf Krisen zu reagieren, die sich schon lange angekündigt haben", kritisierten die beiden großen kirchlichen Katastrophenhilfswerke.

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