Humanitäre Hilfe

Erdbeben in PakistanIslamabad/Bonn (epo). - Der Vorsitzende von CARE International Deutschland, Heribert Scharrenbroich, hat angesichts des Wintereinbruchs in Deutschland mehr Hilfe für die Erdbebenopfer in Pakistan angemahnt. "Der Wintereinbruch in Deutschland sollte uns ahnen lassen, wie es den von Erdbeben bedrohten Menschen in  Pakistan geht, die immer noch nicht vor der Kälte in Sicherheit gebracht werden konnten", sagte Scharrenbroich. "Wenn es zu spät ist, werden wir in den reichen Ländern wieder beklagen, dass man - wider besseres Wissen - unzählige Menschen nicht vor dem Kältetod gerettet hat."

Erdbeben in PakistanStuttgart (epo). - Sieben Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in der Grenzregion zwischen Indien und Pakistan hat die Diakonie Katastrophenhilfe an die deutsche Bevölkerung appelliert, weiter für die Opfer zu spenden. "Die Situation vor Ort ist für viele Menschen nach wie vor dramatisch. Wir brauchen dringend Spenden, um unsere Hilfe auszuweiten", erklärte der Abteilungsleiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Thomas Hoerz.

Studie CaritasLuzern (epo). - Caritas Schweiz und Caritas Luxemburg haben eine Studie zu den politischen Spannungsfeldern der humanitären Hilfe herausgegeben. Neben einer Aufarbeitung des Begriffs, der Geschichte und der Praxis der humanitären Hilfe zeigt die 160seitige Studie auf, welche Herausforderungen mit der "Hilfe in Not" einhergehen. An Politik und Verwaltung werden Forderungen formuliert. Die Studie wurde am Dienstag in Luzern der Öffentlichkeit vorgestellt.
MalteserKöln/Frankfurt a.M. (epo). - Die Deutsche Bank unterstützt die von Malteser International eingeleiteten Winternothilfe Maßnahmen für Erdbeben-Obdachlose in Pakistan mit 250.000 Euro. Mit dem Geld sollen nach Angaben des Malteser Hilfsdienstes Hilfsgüter an betroffene Familien verteilt werden. Einsatzgebiete sind die Distrikte Mansehra und Batgram, die nördlich von Muzzafarabad am Karakoram Highway liegen, der bis ins Himmalaya und Karakorum Gebirge führt.

World Desaster Report 2005Genf (epo). - Vor allem infolge des Tsunamis im Indischen Ozean sind im vergangenen Jahr rund 250.000 Menschen Opfer von Naturkatastrophen geworden - so viele wie seit 30 Jahren nicht mehr. Dies berichtet das Internationale Rote Kreuz in seinem "World Desaster Report 2005", der jetzt in Genf vorgestellt wurde. Der Bericht stellt die Bedeutung von Frühwarnsystemen heraus, die viele Menschenleben retten könnten.

Berlin (epo). - Das Auswärtige Amt stellt aus Mitteln der humanitären Hilfe 193.000 Euro für zwei weitere Hilfsprojekte in Afghanistan zur Verfügung. Die Mittel sollen für Projekte der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) und der Johanniter Auslandshilfe eingesetzt werden.

UNONew York (epo). - Die Zahl der Blauhelm-Einsätze der Vereinten Nationen ist so hoch wie nie zuvor. Derzeit seien mehr als 66.000 Militärkräfte und fast 15.000 Zivilisten in 17 Friedenssicherungseinsätzen weltweit tätig, erklärte UN-Generalsekretär Kofi Annan anlässlich des Internationalen Tages der UNO-Friedenstruppen am 29. Mai.

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