greenpeace Hamburg. - Bislang kaum bekannte Regionen im antarktischen Weddellmeer erforscht Greenpeace in den kommenden Wochen mit dem Expeditionsschiff "Arctic Sunrise". Unter der Leitung  der Antarktis-Forscherin Dr. Susanne Lockhart wird das Schiff im Laufe der Woche im als besonders artenreich geltenden nördlichen Weddellmeer ankommen. Erstmals sollen mit bemannten Tauchbooten in hunderten Metern Tiefe wissenschaftliche Daten gesammelt werden, die verdeutlichen, warum der Lebensraum geschützt werden muss. 

Berlin. - Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben die Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen im Bereich Migrations- und Integrationspolitik kritisiert. "Das Bekenntnis zur Anerkennung des Rechts auf Asyl im ersten Abschnitt hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, wenn die folgenden Vereinbarungen eben dieses Recht auf Asyl aushöhlen", erklärte Maren Janotta, Referentin für Soziale Verantwortung der IPPNW.

germanwatch Berlin. - Ein Sofortprogramm für die deutsche Klimapolitik bis 2020 und die notwendigen Instrumente zum Erreichen des Klimaziels für 2030 fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch für den Koalitionsvertrag. "Wer sich ehrlich machen will, kann nicht die nächste Mogelpackung ankündigen", erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Bielefeld. - 220 geflüchtete und gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind, werden durch die neue Initiative BRiDGE (Bridge for Researchers in Danger Going to Europe) an wissenschaftlichen Einrichtungen in Europa ihre wissenschaftliche Arbeit fortführen können. BRiDGE wird im Rahmen von Horizont 2020 gefördert. Die Universität Bielefeld hat die Projektkoordination übernommen und unterstützt die Wissenschaftler gemeinsam mit sieben wissenschaftlichen Einrichtungen und einer Reihe von Expertinnen und Experten. 

empaDübendorf. - Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas, der allerdings nur sehr schwer zu messen ist. Zumindest bis jetzt, denn ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat nun eine entsprechende Methode entwickelt, und zwar mittels Edelgasen im ewigen Eis. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Veränderungen in der Meerestemperatur von der letzten Eiszeit bis heute ziehen. 

Bremen. - Eine internationale Expedition untersucht derzeit, wie sich das Eisschild in der Antarktis im Laufe von Jahrmillionen verändert hat und wie es sich künftig verändern wird. Die Modelle dafür werden unter der Leitung von Dr. Irina Rogozhina am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen anhand von aktuellen Proben und Satellitendaten berechnet. An dem internationalen Projekt sind Partner aus Schweden, Norwegen, Großbritannien, den USA und Deutschland beteiligt. 

pro wildlifeMünchen. - Das sechste große Artensterben ist in vollem Gange. Schuld daran trägt der Mensch. Für einige Arten hielt 2017 einen Hoffnungsschimmer bereit, für andere verschlechterte sich die Situation weiter. Aus der Sicht von Pro Wildlife war 2017 das Jahr von Walhai, Elefant und Giraffe, der Überlebenschancen sich verbesserten. Nashorn und Löwe gehören hingegen zu den Verlierern im Tierreich. 

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