greenpeace neu 200Hamburg. - Ab dem Jahr 2035 könnte Verkehr in Deutschland ohne Öl auskommen und so einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz sowie für bessere Luft leisten. Innerhalb von 18 Jahren kann die Bundesregierung Bahn- und Radverkehr sowie das Angebot gemeinsam genutzter E-Autos soweit ausbauen, dass danach alle Wege in Deutschland ohne klimaschädliche Verbrennungsmotoren zurückgelegt werden. Dies hat das am Donnerstag vorgelegte Mobilitätsszenario des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace gezeigt.

Hamburg. - Es ist ein großer Schritt für den Schutz der westafrikanischen Schimpansen: Liberia hat den neuen Grebo-Krahn Nationalpark eingerichtet, um Schimpansen und deren Lebensraum zu schützen. Mehr als 300 der vom Aussterben bedrohten Tierart sind damit unter Schutz gestellt. Treibende Kraft hinter dem neuen Reservat ist die Wild Chimpanzee Foundation (WCF). Die Organisation Rettet den Regenwald aus Hamburg hat sie mit Spenden unterstützt.

greenpeace neu 200Münster. - Zu einer mehrwöchigen Info-Tour für den Schutz des Klimas startet das Greenpeace-Schiff "Beluga II" am Freitag in Münster. Das Schiff wird entlang des Rheins, Mains und anderer deutscher Flüsse in insgesamt elf Städten anlegen und seine Türen für Besucher öffnen. Zu Beginn der 23. Weltklimakonferenz in Bonn wird die "Beluga II" dann am 6. November in der Nähe des Konferenzgebäudes erwartet. Bis zum Ende der Konferenz werden Aktivisten und Ehrenamtliche auch in Bonn über die Klimaerhitzung und deren Folgen berichten.

Bonn. - Das sechste Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung lautet: "Sicherstellen der Verfügbarkeit und des nachhaltigen Managements von Wasser und sanitärer Einrichtungen für alle". Durch ihr entwicklungspolitisches Engagement trägt die Freie Hansestadt Bremen seit mehreren Jahren zur Verbesserung des Zugangs zu Wasser und sanitären Anlagen rund um den Globus bei, berichtete das  Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik am Dienstag.

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. - Vor dem Gipfeltreffen in Versailles am Montag hat PRO ASYL die EU-Staaten davor gewarnt, einen doppelten militärischen Abschirmring gegen Flüchtlinge zu installieren. "Dies führt zur systematischen Versperrung aller Fluchtwege nach Europa. Ein Kontinent ist dabei, sich der Verantwortung für den Flüchtlingsschutz zu entziehen", so Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL.

oxfamBerlin. - Eine breite Mehrheit der Deutschen erwartet von der künftigen Bundesregierung schärfere Maßnahmen gegen Steuertricks von Konzernen. Das ist aus einer repräsentativen Umfrage hervorgegangen, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar EMNID im Auftrag von Oxfam Deutschland durchgeführt hat. Oxfam fordert die zur Bundestagswahl antretenden Parteien auf, sich klar zum Thema Steuervermeidung zu positionieren.

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. - PRO ASYL hat den vom Auswärtigen Amt (AA) vorgelegten Bericht zur Lagebeurteilung für Afghanistan am Freitag als unbrauchbar bewertet. Das Thema werde verfehlt: Der Bericht liefert z.B. kaum Informationen, ob und unter welchen Umständen Verfolgte in anderen Landesteilen Schutz finden könnten ("inländische Fluchtalternativen"), wovon das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ausgeht.

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