bmz Bonn. - Entwicklungsstaatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat auf dem Städtegipfel im Rahmen der Weltklimakonferenz dazu aufgerufen, die Rolle von Städten stärker in den nationalen Klimaplänen zu berücksichtigen: "Städte sind Leidtragende des Klimawandels – zugleich aber auch die Hauptverursacher der Erderwärmung. Sie müssen daher auch Teil der Lösung für eine klimafreundliche Entwicklung sein. Die Pariser Klimaziele können wir nur erreichen, wenn Städte als wesentliche Partner beim Klimaschutz anerkannt werden."

amerika 21Havanna/Brüssel. - Mit dem Abkommen über politischen Dialog und Zusammenarbeit (PDCA) ist nach Auffassung des Delegationsleiters der Europäischen Union (EU) in Kuba, Alberto Navarro, ein neues Kapitel in den bilateralen Beziehungen aufgeschlagen worden, berichtete amerika21 am Freitag.

kompass 2030 Entwicklungspolitik2017Berlin. - Als Vorreiter für eine gerechte Weltordnung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 hat die amtierende Bundesregierung bisher keine gute Figur gemacht. Das haben die Hilfsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes am Freitag kritisiert und ihren Bericht "Kompass 2030" vorgestellt.

Berlin. - Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Diakonie Deutschland, der Paritätische Gesamtverband, der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, die Neue Richtervereinigung und PRO ASYL haben angesichts der Sondierungsverhandlungen am Freitag einen dringenden Appell an die beteiligten Parteien gerichtet. Die deutsche Bundesregierung bestimme maßgeblich mit, ob es künftig in Europa überhaupt noch den Zugang zum individuellen Asylrecht gibt.

cccBerlin/Wien. - Viele NäherInnen in der Ukraine verdienen trotz Überstunden gerade den Mindestlohn von 89 Euro im Monat. Ein existenzsichernder Lohn, von dem eine Familie leben kann, müsste fünfmal höher sein (438 Euro). Die Hauptauftraggeber der Schuh- und Modefabriken in Ungarn, Serbien und der Ukraine seien Modekonzerne wie Benetton, Esprit, GEOX, Triumph und Vero Moda, berichtet die Clean Clothes Kampagne. In dem Report "Europas Sweatshops" prangert die Kampagne schwere Missstände in den Produktionsstätten der Modemarken in Ost- und Südosteuropa an.

climate risk index2018 

Bonn. - Kleine Inselstaaten gehören schon heute zu den am stärksten von Extremwetter betroffenen Ländern weltweit. Eine Reihe von Entwicklungs- und Schwellenländern haben mittlerweile regelmäßig mit Wetterkatastrophen zu kämpfen und vor allem ärmere Länder wie Haiti, Sri Lanka oder Vietnam stellt dies vor große Herausforderungen. Dies sind einige der Kernaussagen des am Donnerstag beim Klimagipfel in Bonn veröffentlichten Globalen Klima-Risiko-Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Überdies könnte nach jetzigem Stand 2017 das Jahr mit den weltweit größten Schäden durch Extremwetter werden, die jemals registriert wurden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Auf der UN-Klimakonferenz (COP 23) in Bonn wird derzeit über die Herausforderungen der globalen Klimapolitik verhandelt. Veränderungen des Klimas und der Umweltbedingungen haben große Auswirkungen auf das Leben von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit. Bereits seit Jahren sind Vertreibungen aufgrund von Klimawandel Realität. Nach Angaben des International Displacement Monitoring Centre (IDMC) sind seit 2008 aufgrund von Naturkatastrophen jährlich 26,4 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen worden. Diese Zahl bedeutet, dass jede Sekunde ein Mensch vertrieben wird.

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