pro wildlifeMünchen. - Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat alle Staaten aufgefordert, den Elfenbeinhandel zu beenden. In Afrika spiele sich derzeit die schlimmste Wilderei-Krise seit Jahrzehnten ab: In nur sieben Jahren seien die Bestände der Savannen-Elefanten um ein Drittel dezimiert worden. Nur rund 415.000 Elefanten lebten noch auf dem gesamten Kontinent, so Pro Wildlife. Um das Jahr 1900 seien es noch geschätzt zehn Millionen gewesen. 

logo erlassjahr Düsseldorf. - Anlässlich des 35. Jahrestags der Erklärung der Zahlungsunfähigkeit Mexikos am 12. August 1982 hat das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de am Freitag vor einer Wiederholung der sogenannten "Schuldenkrise der Dritten Welt" gewarnt. Die internationale Gemeinschaft müsse endlich ein geordnetes Staateninsolvenzverfahren schaffen, fordert die Entschuldungsinitiative.

uno fluechtlingshilfe 150Bonn. - Umweltorganisationen schätzen, dass jedes Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen vor Dürren, Stürmen oder Überflutungen fliehen. Neben Menschenrechtsfragen werden die Auswirkungen des Klimawandels, vermehrte Naturkatastrophen und Umweltzerstörung zu den großen Herausforderungen für die zukünftige Arbeit in der Flüchtlingshilfe gehören. Darauf hat die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn hingewiesen.

Berlin. - Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW hat die Bundesregierung aufgefordert, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um den täglich weiter eskalierenden Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu entschärfen. Es drohe sogar der Einsatz von Atomwaffen. Beide Seiten müssten mit ihrer Kriegsrhetorik aufhören und miteinander über Deeskalationsmaßnahmen reden, erklärte die Organisation. 

oxfamBerlin. - Folter, Vergewaltigung und Zwangsarbeit gehören zum Alltag vieler afrikanischer Geflüchteter in Libyen. Das zeigt der Bericht "You aren't human anymore", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit ihren italienischen Partnerorganisationen MEDU und Borderline Sicilia am Mittwoch herausgegeben hat.

malteser internationalKöln. - Der Bürgerkrieg im Südsudan hinterlässt auch im Nachbarland Uganda gewaltige Spuren. Eine Million Südsudanesen haben sich mittlerweile auf den Weg über die Grenze nach Uganda gemacht, in der Hoffnung, dort in den Camps Sicherheit zu finden. Aber nicht nur weil Uganda nah ist, kommen so viele Menschen hierher, sondern auch, weil die ugandische Regierung ihnen mehr als nur eine Zeltplane über dem Kopf bietet, berichtete die Hilfsorganisation Malteser International am Dienstag in Köln.

urgewald Berlin. - Einen Tag vor der Halbjahres-Pressekonferenz der Münchener Rück Versicherung haben die Umweltorganisation urgewald und die Unfriend Coal Koalition am Dienstag ein Briefing zu dem Rückversicherer und Kohle veröffentlicht. Für das Briefing hat das Rechercheunternehmen Profundo die Anlagen der Münchener Rück auf Kohleunternehmen untersucht.  Demnach hält die Münchener Rück auch Anleihen von Kohle-Unternehmen.

Back to Top