pro wildlifeMünchen. - Von Schimpansen bis zu Walhaien: Vom 23. bis zum 28. Oktober verhandeln 124 Staaten über den Schutzstatus wandernder Arten auf der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zum Schutz wandernder Arten (Bonner Konvention, englisch CMS). Auf der Konferenz in Manila auf den Philippinen stehen der grenzübergreifende Schutz von insgesamt 28 Arten sowie zahlreiche weitere Themen wie die Überfischung der Meere und der Klimawandel auf der Tagesordnung.

mpi mainz Mainz. - Das Klimaphänomen El Niño findet durchschnittlich alle vier Jahre im Pazifik statt. In El Niño-Jahren wird die ohnehin schon ansteigende Menge an Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre zusätzlich erhöht. Wissenschaftler haben nun anhand von Satellitendaten und Bodenmessstationen ermittelt, dass in den Jahren 2015/2016 durch den El Niño-Effekt 8,8 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich in die Atmosphäre gelangten. Diese Menge entspricht etwa einem Viertel aller jährlichen anthropogenen Kohlendioxidemissionen. 

unicef kidnersterblichkeit 2017

Berlin. - Während weltweit die Überlebenschancen von Kindern steigen, bleibt laut UNICEF der erste Monat im Leben eines Kindes der gefährlichste. Schätzungsweise 2,6 Millionen Neugeborene überlebten im Jahr 2016 die ersten 28 Tage ihres Lebens nicht – täglich starben über 7.000 Babys kurz nach ihrer Geburt. Das ist aus einem neuen Bericht hervorgegangen, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

greenpeace neu 200Hamburg. - Geräte von Fairphone und Apple erfüllen wesentliche Umweltstandards und führen das am Dienstag vorgestellte Greenpeace-Branchenranking zu grüner Elektronik an. Smartphones, Laptops und Tablets von Samsung und Huawei landen darin auf den hinteren Plätzen. Für den neuen Elektronik-Ratgeber hat Greenpeace 17 Technologieunternehmen in drei Kategorien geprüft: dem Einsatz von Erneuerbaren Energien und dem Einsatz von Chemikalien, sowie dem Recycling von Rohstoffen.

oxfamBerlin. - Rund zwei Jahre nach der Einigung auf eine europäische Migrationsagenda haben die EU-Mitgliedsstaaten darin versagt, sichere und legale Zugangswege für Migranten zu schaffen. Stattdessen führt ihre Politik zu massiven Menschenrechtsverstößen an den Grenzen Europas. Das hat die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Mittwoch in ihrem neuen Bericht Beyond ‚Fortress Europe‘ kritisiert.

oxfamBerlin. - Arbeiterinnen auf südafrikanischen Traubenplantagen werden giftigen Pestiziden ausgesetzt, leiden unter Hungerlöhnen und mangelnder gewerkschaftlicher Vertretung. Mitverantwortlich ist der enorme Preisdruck deutscher Supermarktketten auf Lieferanten, die ihre Kosten auf die Arbeiterinnen abwälzen. Das zeigt die neue Oxfam-Studie "Billig verkauft –  teuer bezahlt". Oxfam fordert, dass Regierungen und Unternehmen Verantwortung übernehmen und die Menschenrechte auch bei ihren Lieferanten in armen Ländern achten.

germanwatch 150Berlin. - Deutschland solle dringend sein Steuer- und Abgabensystem modernisieren und einen wirkungsvollen CO2-Mindestpreis für alle Sektoren einführen. Sonst seien die Ziele bei Klimaschutz, Energie- und Verkehrswende sowie der nötige Innovationsschub in der Industrie kaum erreichbar. Das ist die Botschaft eines am Mittwoch veröffentlichten Positionspapiers einer Expertengruppe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, zu der auch Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, gehört.

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