tdh Osnabrück. - Das Kinderhilfswerk terre des hommes startet zur Bundestagswahl eine Kampagne gegen Waffenexporte aus Deutschland. Die Steigerung bei der Ausfuhr von Kleinwaffen um fast 50 Prozent sei ein politischer Skandal, gerade mit Blick auf Kindersoldaten, erklärte terre des hommes-Vorstandssprecher Jörg Angerstein am Montag in Osnabrück.

Frankfurt/Main. - PRO ASYL hat am Donnerstag vehement den beschlossenen Militäreinsatz Italiens in den Gewässern vor Libyen kritisiert. Das Eindringen in libysche Territorialgewässer und das Zurückschleppen von Fliehenden nach Libyen ist nach Auffassung von PRO ASYL ein Völkerrechtsbruch. "Es droht eine menschenverachtende Arbeitsteilung: Italien interveniert, die libysche Küstenwache schleppt die Bootsflüchtlinge zurück in die Hölle", so Karl Kopp, Europareferent von PRO ASYL.

g20 hh 2017Berlin. - "Shaping an Interconnected World - Eine vernetzte Welt gestalten" - so lautete das Motto des G20-Gipfels der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, der am 7./8. Juli 2017 unter deutscher Präsidentschaft in Hamburg stattfand. Doch wieviel von der anspruchsvollen Agenda, die eine "menschliche Gestaltung" der Globalisierung ins Zentrum stellt, wirklich umgesetzt werden kann, ist ungewiss. Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E) haben ihre Analsysen und Kommentare zusammengestellt.

Karlsruhe. - Der asiatische Monsun ist eines der dynamischsten und energiereichsten Wettersysteme unseres Planeten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa untersuchen jetzt in Nepal erstmals die oberen Bereiche des Monsuns. Anhand der Ergebnisse wollen sie das globale Klimasystem besser verstehen. 

hrw logo 200Milan. - Asylum seekers and other migrants arriving by sea to Spanish shores are held in poor conditions and face obstacles in applying for asylum. They are held for days in dark, dank cells in police stations and almost certainly will then automatically be placed in longer-term immigration detention facilities pending deportation that may never happen, Human Rights Watch reported on Monday.

Brüssel. -  In einem offiziellen Dokument der Internationalen Walfangkommission (IWC) hat die Europäische Union am gestrigen Donnerstag scharfe Kritik an Japans Walfang geäußert und das Einstellen der Jagd gefordert. Pro Wildlife begrüßt diese klare Stellungnahme. 

misereorAachen. - Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR hat im Jahr 2016 insgesamt 202 Millionen Euro für seine weltweite Projekt- und Lobby-Arbeit einsetzen können. Dabei sind die öffentlichen Mittel aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter gestiegen. An Spenden und Kollekten nahm MISEREOR im vergangenen Jahr 53,2 Millionen Euro ein, berichtete das Hilfswerk am Donnerstag.

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