Asien

oxfamBerlin. - Ohne dass ihnen Sicherheit und gleiche Rechte garantiert werden, wollen die nach Bangladesch geflüchteten Rohingyas nicht nach Myanmar zurückkehren. Dies dokumentiert der am Montag von Oxfam veröffentlichte Bericht "I still don’t feel safe to go home". Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert von der Regierung in Myanmar, eine Rückkehr der vertriebenen Rohingyas in Sicherheit und Würde zu ermöglichen. Hierfür müssten ihnen dauerhaft gleiche staatsbürgerliche Rechte zugesprochen werden.

malteser internationalKöln. - "Liebe und Frieden" – das ist das Motto der Papstreise nach Myanmar, die am Sonntag beginnt. Als "Diener des Friedens", heißt es aus dem Vatikan, reist Papst Franziskus zunächst nach Myanmar und anschließend in das Nachbarland Bangladesch. Auch Malteser International hofft, dass der Papst mithelfen kann, den Dialog zwischen den Volksgruppen im mehrheitlich buddhistisch geprägten Land wieder in Gang zu bringen. Seit 16 Jahren kümmert sich Malteser International um die Gesundheit kranker und armer Bevölkerungsgruppen in Myanmar.

handicapMünchen. - Handicap International hat die aktuellen Einsätze von Landminen durch Myanmar an der Grenze zu Bangladesch verurteilt. Diese Waffen, die fast ausschließlich Zivilisten töten und verletzen, sind seit 20 Jahren durch den Ottawa-Vertrag verboten, der bis heute von 163 Staaten unterzeichnet wurde. Handicap International forderte die Regierung von Myanmar am Montag auf, die Anwendung dieser barbarischen Waffen sofort einzustellen und appellierte an die internationale Gemeinschaft, den jüngsten Einsatz deutlich zu verurteilen und auf die Regierung Myanmars Druck auszuüben, diese Waffen endlich aufzugeben.

savethechildrenBerlin. - Die Philippinen rangieren unter den asiatischen Ländern weit hinten, wenn es um eine gute Kindheit geht. Eine neue Studie von Save the Children sieht das Land nur auf dem 96. Platz, hinter seinen Nachbarstaaten Thailand, Vietnam und China. Trotz Wirtschaftsaufschwung bleibt die Situation für die Kinder auf den Philippinen kritisch.

misereorAachen. - MISEREOR hat die beidseitige Aufkündigung der unilateral erklärten Waffenstillstände zwischen der philippinischen Regierung und der kommunistischen Rebellengruppe New People's Army (NPA) kritisiert und befürchtet einen erneuten Gewaltausbruch. "Ein dauerhafter Frieden kann nur am Verhandlungstisch erzielt werden", sagte Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer des katholischen Werkes für Entwicklungszusammenarbeit in Aachen. "Wir fordern die Beteiligten dazu auf, von jeder eskalierenden Handlung abzusehen und den begonnen Friedensprozesses fortzusetzen."

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