Entwicklungszusammenarbeit

bmz Berlin. - Ein schnelles Einsatzteam deutscher Gesundheitsexperten ist am Freitag nach Benin aufgebrochen, um das Land beim Kampf gegen einen befürchteten schweren Ausbruch des Lassa-Fiebers zu unterstützen. Das hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin mitgeteilt. 

venro Berlin. - Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wird die Umsetzung der Agenda 2030 und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung als Maßstab des Regierungshandelns bezeichnet. "Dies ist aus entwicklungspolitischer Sicht sehr zu begrüßen", erklärte Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO). Es reiche allerdings nicht aus, die Agenda 2030 und die nationale Nachhaltigkeitsstrategie auf die Entwicklungs- und Umweltpolitik zu reduzieren. 

germanwatch 150Berlin. - "CDU, CSU und SPD erheben die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Pariser Klimaziele zum Leitprinzip des Regierungshandelns - aber sie versäumen die Chance, die Ernsthaftigkeit mit klaren Rahmensetzungen zu untermauern, da zentrale Umsetzungsmaßnahmen erst nächstes Jahr beschlossen werden sollen." Dieses zwiespältige Fazit hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zu den Klima-, Menschenrechts-, Agrar- und Entwicklungsthemen im Koalitionsvertrag gezogen. 

bmz Berlin – Zum Internationalen Tag zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung am 6. Februar hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) dazu aufgerufen, diese frauenverachtende Tradition zu durchbrechen. Besonders weit verbreitet ist die Genitalverstümmelung im westafrikanischen Guinea, wo das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) jetzt ein Gesundheitsprogramm gegen Genitalbeschneidung unterstützt.

dsw neuBerlin. - Anlässlich des Treffens der Spitzenrunde hat ein Bündnis aus zahlreichen Entwicklungsorganisationen die Koalitionsverhandler am Freitag mit einer öffentlichen Aktion zu mehr Engagement im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit aufgefordert. So sollen sie sich im Koalitionsvertrag zu dem international vereinbarten Ziel bekennen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen, ohne die Kosten für Geflüchtete im Inland anzurechnen. Um dieses Ziel einzuhalten, müssten bis zum Jahr 2020 zusätzlich mindestens 17,8 Milliarden Euro investiert werden.

bmz Berlin. - Fußball bewegt Menschen aller Altersklassen und sozialen Schichten auf der ganzen Welt. Dass sich diese Begeisterung auch nutzen lässt, um Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern zu unterstützen, zeigt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund (BVB) und Afrikas Weltklassespieler Pierre-Emerick Aubameyang: Das Ministerium und der achtmalige Deutsche Meister BVB haben gemeinsam eine "Visuelle Fußballschule" produziert.

Berlin. - In einem gemeinsamen offenen Brief haben die Entwicklungsorganisationen ONE, Oxfam, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Plan International Deutschland und World Vision Deutschland Bundeskanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Martin Schulz und den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer dazu aufgerufen, ihre Versprechen an die Ärmsten der Welt bei den derzeitigen Koalitionsgesprächen zu halten und 0,7 Prozent der deutschen Wirtschaftskraft für Entwicklungshilfe aufzuwenden. Bleibe es bei den Beschlüssen der Sondierungen, würden Union und SPD ihre Wahlkampfversprechen an die Ärmsten brechen.

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