Weltpolitik

germanwatchBonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat die voraussichtliche Wahl des Portugiesen Antonio Guterres zum neuen UN-Generalsekretär als "gute Entscheidung angesichts der globalen Herausforderungen" begrüßt. "Guterres bringt als ehemaliger Hoher Flüchtlingskommissar der UN und mit der Erfahrung als früherer Regierungschef alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Amtszeit mit", sagte Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch und Internationaler Botschafter der UN-Stadt Bonn.

ban ki moon 100Berlin. - Der amtierende Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, wird mit dem Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ausgezeichnet. Damit würdigt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis die Arbeit des UN-Generalsekretärs, der die nachhaltige Entwicklung und den Kampf gegen den Klimawandel in das Zentrum seines Mandats gestellt hat.

Berlin. - Acht Gesellschaften, Verbände und Organisationen aus dem Gesundheitswesen haben einen Appell an die Bundesregierung veröffentlicht. Unter dem Titel "Eine Welt ohne Atomwaffen ist eine Frage der Humanität" fordern sie "die bestehende Stationierung von Atomwaffen in Deutschland umgehend zu verbieten". Die Bundesregierung solle sich "ab sofort in allen internationalen Gremien aktiv für die Verhandlung eines weltweiten Atomwaffenverbotes einsetzen".

global goals

Berlin. - Ein Jahr nach der Verabschiedung der Agenda 2030 hat ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Entwicklungs-, Wohlfahrts-, Friedens-, Menschenrechts-, Verbraucher- und Umweltverbänden, den Kirchen und Gewerkschaften eine umfassende sozial-ökologische Transformation von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefordert. Nur so könne die wachsende soziale Ungleichheit überwunden werden, erklärten die Organisationen am Freitag in Berlin.

eireneBerlin. - Der Internationale Christliche Friedensdienst EIRENE hat anlässlich des Weltfriedenstages, der von den Vereinten Nationen am 21. September begangen wird, mehr öffentliche Mittel für die zivile Konfliktbearbeitung statt einer Aufstockung des Verteidigungshaushaltes gefordert. Der "Vorrang für Zivil" müsse wieder das Primat in der Politik werden, mahnte die Organisation.

Bonn. - Anlässlich des UN-Weltfriedenstags (21. September) hat das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) an die Voraussetzungen für erfolgreiche Friedensarbeit erinnert. Auch die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision fordert mehr Anstrengungen in Bezug auf eine ‚vorausschauende Friedenspolitik‘ und macht darauf aufmerksam, dass „Fluchtursachen bekämpfen“ auch bedeutet, Frieden in den Heimatländern der Geflüchteten zu fördern.

buendnis kindersoldatenBerlin. - Anlässlich des Antikriegstages am 1. September hat das Deutsche Bündnis Kindersoldaten an Bundesverteidigungsministerin von der Leyen (CDU) appelliert, das Eintrittsalter in die Bundeswehr auf 18 Jahre zu erhöhen. Mit der Kampagne "unter18nie.de" sammelt das Bündnis Unterschriften für die Einhaltung des internationalen 18-Jahres-Standards bei der Rekrutierung von Soldaten.

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