Weltpolitik

global peace index 2016

London. - Deutschland belegt Platz 16 unter den 163 Ländern im diesjährigen Globalen Friedensindex (Global Peace Index, GPI), der am Mittwoch in London veröffentlicht worden ist. Innerhalb Europas belegt Deutschland Platz 11 von 36. Aus der  zehnten Auflage des GPI geht insbesondere eine tiefgreifende, wachsende weltweite Ungleichheit in Sachen Frieden hervor. Die Kluft zwischen den friedlichsten und am wenigsten friedlichen Ländern der Welt wird laut Bericht immer weiter. 

bundestagBerlin. - Das Vordringen der Terrororganisation "Islamischer Staat" und der Syrien-Konflikt sowie daraus resultierende Folgen wie die aktuelle Flüchtlingskrise sind Schwerpunktthemen der 12. Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der Union für den Mittelmeerraum (PV-UfM). Sie findet am 28. und 29. Mai in Tanger (Marokko) statt.

bti transformationsindex 300Gütersloh. - Demokratie und soziale Marktwirtschaft entwickeln sich weltweit zurück. Zugleich steigt der Einfluss von Religion auf politische Institutionen und Rechtsordnungen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung (BTI), der seit 2006 alle zwei Jahre 129 Entwicklungs- und Transformationsländer analysiert. Demnach schränken viele Regierungen Freiheit und Bürgerrechte immer stärker ein, um ihre eigene Macht zu sichern. Selbst in relativ stabilen Demokratien sind Regierungen oft nicht in der Lage, politische und soziale Konflikte zu entschärfen.

wbWashington. - Das Internet, Mobiltelefone und andere digitale Technologien breiten sich auch in Entwicklungsländern rasch aus. Aber die "digitale Dividende" in Form von höherem Wachstum, mehr Arbeitsplätzen und besseren öffentlichen Dienstleistungen bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. Das geht aus dem "World Development Report 2016: Digital Dividends" der Weltbank hervor, der am Mittwoch in Washington veröffentlicht worden ist.

streubombenabwurf b1 wmc 150Berlin. - In einem feierlichen Akt ist am Mittwoch nahe Berlin die letzte deutsche Streubombe zerstört worden. Handicap International wertet dies auch als Erfolg des Oslo-Verbotsvertrags und der internationalen Koalition gegen Streubomben (CMC). Die Koalition, die von Handicap International mit gegründet wurde, habe zur Entstehung und Umsetzung des Vertrags entscheidend beigetragen.

roboter militaer us armee 300Berlin. - Die Kampagne zum Verbot von autonomen Waffen hat dagegen protestiert, dass sogenannte Killer-Roboter von den Verhandlungen über ein Verbot im Rahmen der UN-Waffenkonvention (Convention on certain Conventional Weapons, CCW) ausgenommen werden sollen. Das hatten die Mitgliedsstaaten der UN-Waffenkonvention am Wochenende in Genf beschlossen. Besonders Länder wie die USA, Israel, Russland und Australien hätten sich dezidiert gegen formale Verbots-Verhandlungen ausgesprochen, kritisierte die Kampagne.

unoBonn. - Am Tag der Vereinten Nationen, dem 24. Oktober, werden mehr als 180 Sehenswürdigkeiten in über 50 Ländern der Welt in der Farbe blau – der offiziellen UN-Farbe – angestrahlt. Mit dieser weltumspannenden Kampagne zum UN-Tag soll der 70. Geburtstag der Vereinten Nationen gefeiert werden.

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