Medien und Entwicklung

DW Sprachen - Eigenwerbung der Deutschen Welle

Berlin. - Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und ver.di habe den Intendanten der Deutschen Welle aufgefordert, sich aktiv für den Erhalt der Sprachenvielfalt und der journalistischen Arbeitsplätze bei dem deutschen Auslandssender einzusetzen. Die Unterfinanzierung des deutschen Auslandsrundfunks und die Sparpläne von Intendant Peter Limbourg gefährdeten die Deutsche Welle in ihrem Bestand, kritisierte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken am Freitag in Berlin.

ai orgBerlin. - Die Amnesty-Jury auf der diesjährigen Berlinale – Schauspielerin Sibel Kekilli, Regisseur Marcus Vetter und Markus Beeko von Amnesty International – wird 16 Filme sichten, um den Gewinner des Amnesty-Filmpreises 2015 zu küren. Die Auswahl wurde aus Filmen der Berlinale-Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation nominiert. Das hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Donnestag in Berlin mitgeteilt.

ai orgBerlin. - Anlässlich des Besuchs des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew in Berlin hat die Generalsekretärin der deutschen Amnesty International Sektion, Selmin Çalışkan am Dienstag gefordert, dass Angela Merkel auch die Menschenrechtslage in dem Land anspricht.

ai orgBerlin. - Die Amnesty-Jury der Berlinale 2015 steht fest: Die Schauspielerin Sibel Kekilli wird gemeinsam mit Regisseur Marcus Vetter und Markus Beeko von Amnesty International eine Auswahl von Filmen der Berlinale-Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation sichten und den Gewinner des Amnesty International Filmpreises 2015 küren. Das hat Amensty International Deutschland am Donnerstag in Berlin verkündet.

aaBerlin. - Das Auswärtige Amt und die Deutsche Welle haben sich darauf verständigt, einen neuen multimedialen Fremdsprachendienst einzurichten, um die internationale Berichterstattung über Deutschland im Ausland zu fördern. Die Nachrichtenagentur dpa werde hierzu Inhalte beisteuern, das Auswärtige Amt fördere das Projekt finanziell, teilte das Auswärtige Amt am Montag in Berlin mit.

irin too much news 720

Genf. - Der UN-Informationsdienst IRIN (Integrated Regional Information Networks), der speziell für die Berichterstattung über medial vernachlässigte Gebiete wie die Subsahara und Zentralasien 1994 vom Büro des Nothilfe-Koordinators (OCHA) der Vereinten Nationen gegründet wurde, geht künftig eigene Wege. Der Informationsdienst will künftig "unabhängige Non-Profit-News" machen und die "Inside-Stories" humanitärer Krisen liefern.

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Berlin. - Journalisten müssen immer öfter damit rechnen, bei ihrer Arbeit entführt zu werden. Im zu Ende gehenden Jahr hat die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt – 37 Prozent mehr als 2013, als diese Zahl schon einmal deutlich gestiegen war. Das geht aus der heute veröffentlichten Jahresbilanz der Pressefreiheit 2014 hervor. Mehr als verdoppelt hat sich die Gesamtzahl der Journalisten (139) und Bürgerjournalisten (20), die vor Drohungen, Gewalt oder staatlichen Repressalien ins Ausland fliehen mussten. 66 Journalisten und damit etwas weniger als 2013 wurden wegen ihrer Arbeit getötet, ebenso 19 Bürgerjournalisten und elf Medienmitarbeiter.

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