Artenschutz

kaza_100Berlin. - In Angolas Hauptstadt Luanda ist eines der größten Naturschutzgebiete der Erde offiziell aus der Taufe gehoben worden. Die fünf Staaten Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe wollen 36 Schutzgebiete so vernetzen, dass ein zusammenhängendes Gebiet von 350.000 Quadratkilometern entsteht, in dem Tiere wie Elefanten, Leoparden und Flusspferde ungestört leben und wandern können. Die Flüsse Kavango und Zambezi geben dem Naturpark seinen Namen: Kaza.
nebelparder_borneo_wwf_100Berlin. - Die Umweltorganisation WWF hat davor gewarnt, dass auf der Insel Borneo zahlreiche bisher kaum erforschte Katzenarten und andere Beutegreifer ausgerottet werden könnten. Grund hierfür sei die fortschreitende Zerstörung der Regenwälder. Aufgrund der zurückgezogenen Lebensweise vieler dieser Arten würden sie in internationalen Schutzprogrammen bisher kaum berücksichtigt, so der WWF. Es drohten daher Arten auszusterben, bevor sie überhaupt richtig erforscht seien.
Berlin. - Die Regierung Kenias hat erstmals seit 22 Jahren wieder Elfenbein verbrennen lassen. Fast fünf Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein wurde am Mittwoch im Tsavo Nationalpark den Flammen übergeben - als Symbol für einen konsequenten Kampf gegen Wilderei und Elfenbeinschmuggel. Das Elfenbein stammt ursprünglich aus Sambia und Malawi und wurde in Singapur beschlagnahmt.
grauwal_wwfJersey. - Nach heftigen Debatten ist auf der englischen Kanalinsel Jersey die 63. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) zu Ende gegangen. Die Konferenz beschloss mehr Transparenz, die Einrichtung eines neuen Walschutzgebietes im Südatlantik scheiterte jedoch am Boykott der Walfangländer. "Mit dem heutigen Tag wurde der mehrjährige Kuschelkurs mit den Walfängern beendet", sagte Sandra Altherr, die für Pro Wildlife an der Tagung teilnahm.
buckelwal_wwfBerlin. - Die Internationale Walfangkommission (IWC) trifft sich vom 11. bis 14. Juli zu ihrer 63. Jahrestagung auf der englischen Kanalinsel Jersey. Neben der generellen Zukunft des Walfangs steht bei der Tagung vor allem die Forderung nach mehr Transparenz auf der Tagesordnung. Einen entsprechenenden Reformvorschlag hat England in die Kommission eingebracht.
wwf_souvenir_80Frankfurt. - Zum Ferienbeginn haben der deutsche Zoll und die Umweltorganisation WWF davor gewarnt, illegale Souvenirs von bedrohten Tier- oder Pflanzenarten aus dem Urlaub mit nach Hause zu bringen. Instrumente aus Schildkrötenpanzer, lebende Pfeilgiftfrösche, Elfenbein-Schnitzereien oder eingelegte Schlangen gehören nicht als Mitbringsel in den Koffer. Damit Urlauber nicht zum falschen Souvenir greifen, hat der WWF einen Ratgeber im Hosentaschen-Format aufgelegt.
wwf_150Berlin. - In den vergangenen zehn Jahren sind auf der Insel Neuguinea mehr als tausend bisher unbekannte Tier- und Pflanzenarten entdeckt worden. Dazu gehören nach einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisation WWF zwölf Säugetiere, 43 Reptilien, 134 Frösche, über 100 Orchideen und nicht weniger als sieben verschiedene, unterschiedlich gefärbte Regenbogenfischarten.
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