Artenschutz

wwf fischratgeberHamburg. - Welchen Fisch kann man mit gutem Gewissen essen? Diese Frage beantwortet der jetzt veröffentlichte aktualisierte Fischratgeber des WWF, der Verbrauchern mittels Ampelsystem wertvolle Orientierung an der Fischtheke bietet. "Hering und Sprotte aus der Nord- und Ostsee sind eine gute Wahl. Diese Bestände sind groß genug und die Fangmethode schädigt die Meeresumwelt kaum", erklärt Catherine Zucco, Fischereiexpertin des WWF. Als Alternativen aus Aquakultur empfiehlt sie europäischen Karpfen sowie Bio-Forellen.

greenpeaceHamburg. - Auf den Fang und Verkauf von Kabeljau aus bisher eisbedeckten Gewässern der norwegischen Arktis wollen künftig Anbieter wie Iglo und McDonald's sowie einige der weltgrößten Fischereiunternehmen verzichten. Sie haben eine von Greenpeace geforderte Selbstverpflichtung unterschrieben. Diese gilt für ein Gebiet in der nördlichen Barentssee, das in etwa doppelt so groß ist wie Frankreich.

unesco deHamburg. - UNESCO hat anlässlich des Internationalen Tags (22.Mai) für biologische Vielfalt beispielhafte Biosphärenreservate vorgestellt. In diesem Jahr lautet das Motto "Biodiversität ist Grundlage von Gesellschaft und Wirtschaft".

uni frankfurtFrankfurt. - Der illegale Handel mit den Produkten bedrohter Tierarten hat besorgniserregend zugenommen. Forscher der Goethe-Universität in Frankfurt am Main haben nun zusammen mit einem internationalen Team die Messung von Isotopenverhältnissen in Gewebeproben von Elefantenstoßzähnen und den Schuppen von Reptilien verbessert. So wollen sie Wilddieben und ihren Handelsrouten auf die Spur kommen.

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Bremen. - Der Klimawandel erfasst viele Bereiche. Auch die Korallen leiden unter der zunehmenden Versauerung der Ozeane. Jetzt haben Bremer Wissenschaftler ein optisches Verfahren entwickelt, mit dem sich der Zustand der Riffe wesentlich schneller als bisher erfassen und kartieren lässt.

greenpeace neu 200Hamburg. - Wer auf Fisch nicht verzichten möchte, kann beim Karpfen ohne schlechtes Gewissen zugreifen. Hering und Wels sind ebenfalls noch überwiegend vertretbar, jedoch mit Ausnahmen. Dies zeigt die am Mittwoch erschienene aktualisierte Auflage des Greenpeace Fischratgebers. Dieser gibt im Print-Taschenformat und als App wichtige Orientierungen für Verbraucher.

Halle. - Viele der bisherigen Studien zur globalen Artenvielfalt sind ungenau. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe, die unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle - Jena - Leipzig (iDiv) eine Langzeitstudie zur Artenvielfalt in subtropischen chinesischen Wäldern durchgeführt hat. Die Studie zeigt, dass die globale Biodiversität möglicherweise um bis zu 50 Prozent unter- oder überschätzt wird, wenn ihre Erfassung wie bisher oft auf wenigen Gruppen von Arten basiert.

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